Hausarztpraxis Fellmann


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Priorisierungsstufen der COVID-19 Impfung

Bei begrenzten Impfstoffressourcen werden die Impfstoffe so verteilt, das bestmöglich Schäden durch die COVID-19 Pandemie verhindert werden. Dazu werden vordringlich Personen geimpft, die entweder ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf von COVID-19 aufweisen, oder ein besonders hohes arbeitsbedingtes Expositionsrisiko gegenüber SARS-CoV-2 haben, oder aufgrund ihrer Tätigkeit in häufigem Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen stehen.

Ärztliche Atteste sind derzeit noch nicht erforderlich, denn aktuell werden die Priorisierungen der Stufe 1 geimpft.

Erforderlich werden die Atteste erst ab der Priorisierungsgruppe zwei bzw. drei. Nach der Impfverordnung der Bundesregierung benötigen Patienten mit Vorerkrankungen der Priorisierungsgruppe zwei und drei (hohe bzw. erhöhte Priorität) ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine vorrangige Impfung nachweisen können. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Betreffende nicht schon aufgrund seines Alters bevorzugt Anspruch hat: Priorisierungsgruppe 2 ab 70 Jahre, drei ab 60 Jahren. Hier kann der Nachweis über den Personalausweis erfolgen. Daher ist es insbesondere für Betroffene des mittleren Alters mit entsprechenden Vorerkrankungen möglich durch das Attest eine höhere Priorisierungsgruppe nachzuweisen. Wenn dies für sie in Frage kommt, sprechen sie uns gerne darauf an.

Zu welchem Zeitpunkt von einer Stufe zur nächsten gewechselt werden kann, richtet sich nach der Verfügbarkeit der Impfstoffe. Die Bundesländer treffen die Entscheidung zu gegebener Zeit.

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